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Bauwerke

Die "Hohe Domkirche Unserer Lieben Frau zu Augsburg" ist die Kathedrale des Bistums Augsburg und gleichzeitig die Stadtpfarrkirche der Dompfarrei Zum Heiligsten Herzen Jesu. Die Domgeschichte lässt sich bis in das Jahr 823 urkundlich rekonstruieren. Der Dom ist 113 Meter lang, 40 Meter breit und seine Türme sind 62 Meter hoch

 

Die Krypta unter dem Westchor wurde bereits im 10. Jahrhundert unter Bischof Ulrich angelegt. Sehenswert im Inneren sind Fresken aus romanischer und gotischer Zeit, schöne Gewölbemalereien, vier Tafelbilder von Hans Holbein d.Ä.. Die Prophetenfenster Jonas, Daniel, Hosea und Mose gehören zu den ältesten figürlichen Glasmalereien Deutschlands, etwa um die Mitte des 12. Jahrhunderts. Die prächtige Bronzetür (um 1356) enthält 35 Relieftafeln mit Szenen aus dem Alten Testament.

 

Im Laufe der Jahrhunderte erlebte der Augsburger Dom zahlreiche Umbauten, wobei viele Kunstschätze verloren gingen. Bei den letzten bedeutenden Umbaumaßnahmen 1863 wurde der Dom im Stil der Neugotik umgebaut.

 

Auf dem Vorplatz sind die Fundamentreste der Johanniskirche (10. Jahrhundert) und Funde aus dem römischen Augsburg ("Römermauer"), ins Diözesanmuseum integriert, wo neben dem Domschatz und weiteren kirchlichen Kunstwerken auch die originale Bronzetür, das älteste Kunstwerk des Doms, ausgestellt sind.